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Restaurieren / Konservieren

NEU: Nach der Pensionierung von Beat Wolf werden Restaurierungen durch seine Nachfolger ausgeführt:

PETER  DEMMERLE, Schaffhausen » www.tuggi.ch

CHRISTOPH  MANI, Guggisberg, Bern e-mail  » www.mani-harfenbau.ch

 

Die Palette der Restaurierungsmöglichkeiten reicht vom reinen Konservieren / Erhalten über das Spielbarmachen bis hin zur Gesamtrenovation, wobei die vorhandene Substanz und der Erhaltungszustand des Instrumentes den einzuschlagenden Weg vorgeben.

Eine sorgfältige Restaurierung nimmt auf die Biografie einer Harfe Rücksicht und erlaubt nur massvolle und reversible Eingriffe („weniger ist oft mehr“), sodass der Charme eines altehrwürdigen Stückes weiteratmen kann. Für Liebhaber von Antiquitäten ist die Konservierung der meistbegangene Weg, da hier eine dekorative Harfe nicht unbedingt auch klingen muss.

Beurteilung und Massnahmen

Bei Restaurierungen in Museen wacht eine strenge Ethik darüber, was gemacht werden darf und was nicht. Die Erhaltung von historischer Information am Objekt hat Priorität.
Ein freier Harfen-Restaurator behält diese Vorgaben im Auge, kann oder muss aber bei privater Kundschaft manchmal Eingriffe ausführen, die weiter gehen, wobei auch vom Wurm zerstörte Teile erneuert werden können.

Meistens sind gut sichtbare Risse, die den Besitzer erschrecken, für den Harfenrestaurator kaum ein Problem, dagegen sind ernste Schäden den Augen der Laien oft verborgen. Dem Harfenexperten begegnen manchmal Instrumente, die irgendwann verändert worden sind. Wo es Sinn macht, werden unqualifizierte Eingriffe rückgängig gemacht; biografisch relevante Veränderungen sollten jedoch beibehalten werden. Für Spezialaufgaben bei der Restauration einer Harfe werden weitere kompetente Fachleute beigezogen (so z.B. für Malereien).

In jedem Fall lohnt es sich, für eine Expertise etwas Geld auszugeben. Damit bleiben einem etwaige Überraschungen oder ein falscher Entscheid erspart.