Historische Harfen
In Gruben 24
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Beat Wolf

 

Als Harfenbauer fertige ich historische Harfen als Faksimile nach ausgesuchten Vorlagen.

Als Restaurator verwandle ich 200-jährige Antiquitäten sorgfältig in spielbare Kostbarkeiten.

Als Harfen-Experte begleite ich Museums-Projekte oder stehe Privaten in fachlichen Fragen bei.

Herzlich Willkommen

Meine Louis XVI-Harfe auf dem obigen Bild scheint Sie einzuladen, in einem der Ränge der Carnegie-Hall Platz zu nehmen und das Programm meiner neu gestalteten Homepage zu geniessen.

Sie finden nebst meinem Angebot an Historischen Harfen und meinen Dienstleistungen auch viele wertvolle Informationen zur Geschichte der Harfe. Nehmen Sie sich etwas Zeit, im obigen Menü interessante Inhalte zu entdecken und freuen Sie sich an den zahlreichen Bildern zu jedem Thema. Sie haben Fragen, die Sie auf meiner Homepage nicht beantwortet finden? Schreiben Sie mir einfach.

Sie möchten sofort zu den wichtigsten Seiten kommen? Hier eine Auswahl:

» Nachbau historischer Harfen - Einfachpedalharfe

» Originale Harfen - Antiquitäten

» Restaurierungen

» Harfen-Wissen

Neuigkeiten 1

Auf meiner Website mit "antiken" Harfen finden Sie derzeit ein neues Gesicht, eine schöne Antiquität. Es ist eine Harfe des französischen Harfenbauers Clermont, der um 1780 in Nancy gewirkt hat. Die Harfe ist nicht spielbar, hat aber eine charmante Ausstrahlung und gäbe Ihrem Salon bestimmt eine ganz besondere Note.

Schauen Sie sich das doch schöne Stück hier genauer an.

 

Dass bei mir seit Januar die meisten Preise kleiner geworden sind, ist immer noch wahr. Es lohnt sich nachzufragen: Teilen Sie mir einfach mit, was Sie suchen:

harp@beatwolf.ch

 

Neuigkeiten 2

Meine letzte Restaurierung: eine ANONYME Harfe

Das reizt natürlich ungemein: WER war es?
Nun ist diese Empire-Harfe mit Zugkrückenmechanik nicht alleine, ich kenne mehrere Harfen, welche die genau gleichen Konstruktionsmerkmale aufweisen. Einzelne Harfen dieses Typs sind jedoch mit GEORGE BLAICHER, PARIS beschriftet. Voilà. Sind nun alle von Blaicher? Doch eine unter ihnen ist mit BENIGNE HENRY, PARIS beschriftet. Und jetzt? (Klicken Sie auf das obere Bild rechts zum Vergleich)

Nun weiss ich natürlich, dass allein die gleichen Stuckornamente noch keine Identifizierung zulassen, denn diese Ornamente wurden im grossen Stil gehandelt und Möbel und Instrumente wahrscheinlich in speziellen Ateliers damit ausgestattet, so wie es die Mal-Ateliers gab und die Sculpteurs, welche auch an Harfen arbeiteten. Das gleiche gilt wiederum für die Mechaniken - das Zunftwesen war streng geregelt.

Da nun aber bei unserem gesuchten Harfentyp nicht nur Dekorationen und auch die Mechaniken übereinstimmen, sondern alle konstruktiven Details und Holzprofile identisch sind, lässt sich doch sicher auf einen einzigen Hersteller schliessen. Meine erste Hypothese: um 1820 wäre es denkbar, dass der Hersteller unsignierte Instrumente an Händler geliefert hat, welche dann ihren Schriftzug auf den Deckel malten. Wäre also Blaicher auch nur Händler gewesen ?

Nun war es Zeit, Bottin zu befragen, der von 1799 bis 1838 einen "Almanach du commerce de Paris" erstellt und herausgegeben hat. George Blaicher ist von 1824 bis 1834 als facteur de harpes eingetragen. Ein Henry ist als Luthier eingetragen, jedoch nicht mit der Adresse von Bénigne Henry, der eher als Komponist für Gitarre und für Harfe bekannt ist. Als Harfenbauer erscheint er nicht im "Bottin". Neueste Hypothese: Blaicher hat alle diese fast-gleich-gebauten Harfen hergestellt und nur jene beschriftet, die er selbst verkauft hat; Henry hat einzelne gehandelt und dabei auch beschriftet. Die übrigen sind von anderen Händlern in Umlauf gebracht worden, ohne sie zu beschriften. Genaueres lässt sich leider (momentan) nicht herausfinden :-(

 

 

WUNDERTÜTE

   In dieser Rubrik finden Sie Kuriositäten, aus den tiefen Gründen des Internets gestohlen - oder auch sonstwo. Öffnen Sie diese bunte Tischbombe und Sie werden sich amüsieren. Ich werde die Fundsachen in loser Folge aktualisieren. Sie können mir gerne auch ein Fundstück aus Ihrer eigenen Zauberbüchse mailen, ich werde es bei Gelegenheit hier zeigen.

Ich wünsche Ihnen viel Spass dabei.